Welche Kosten kommen beim Verkauf der Lebensversicherung auf mich zu?

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Durch widrige Umstände kann man gezwungen sein, seine Lebensversicherung zu verkaufen. Man muss sich im Klaren sein, dass man bei dem Verkauf der Lebensversicherung in aller Regel einen Abschlag einkalkulieren muss. Je geringer die Laufzeit der Lebensversicherung bis zum Verkauf war, desto höher ist der Verlust. Bis vor einiger Zeit war es so, dass man innerhalb der ersten zwei Jahre nach Abschluss der Versicherung fast nichts von seinen eingezahlten Beiträgen wiederbekam. Aus den Beiträgen der ersten zwei Jahre wurde komplett die Provision des Maklers bezahlt. Mittlerweile wird die Provision auf einen längeren Zeitraum gestreckt.

Die Kapitallebensversicherung gibt ihre Leistung in mehreren Beträgen an. Zum einen gibt es eine garantierte Auszahlungsquote nach der vereinbarten Laufzeit. Zum anderen gibt es Überschussbeteiligung und einen Betrag im Todesfalle. Wenn man die Versicherung zum Rückkauf anbietet, dann zieht die Versicherung von den eingezahlten Beträgen ihre Handlingkosten ab. Dazu wird man nur bedingt an den Überschussbeteiligungen - wenn überhaupt - beteiligt. Innerhalb der ersten 12 Jahre werden auch noch Steuern fällig. Die Versicherung begründet die magere Auszahlungsquote auch damit, dass die Beiträge ja auch zum Abdecken des Todesfallrisikos dienen.

Insgesamt ist die Verzinsung des eingezahlten Kapitals bei einem Rückkauf an die Versicherung sehr mager. Man sollte eher an ein Ruhigstellen der Versicherung oder an ein Beleihen denken, auch ein Verkauf an einen Drittanbieter kann günstig sein.

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